Die häufigsten Fehler bei der eigenen Webseite
Viele Selbstständige bauen ihre Webseite selbst zusammen. Grundsätzlich nachvollziehbar - am Anfang ist das Budget knapp und es gibt ja Baukästen. Aber leider sehe ich dabei immer wieder die gleichen Fehler.
Fehler 1: Die "Ego-Webseite"
Das ist der häufigste und gleichzeitig teuerste Fehler. Du baust eine Webseite, auf der du dich selbst cool findest. Lange Texte über deinen Werdegang, philosophische Zitate die nur du verstehst, Bilder die dir gefallen aber nichts aussagen.
Das Problem: Deine Webseite ist nicht für dich. Sie ist für deine Kunden. Die Person, die auf deine Seite kommt, hat ein Problem und sucht eine Lösung. Wenn sie nach 5 Sekunden nicht versteht, ob du ihr helfen kannst, ist sie weg.
Dein Besucher fragt sich nicht "Wer bist du?" sondern "Kannst du mir helfen?"
Fehler 2: Kein klarer nächster Schritt
Viele Webseiten haben keinen klaren Call-to-Action. Der Besucher liest, scrollt, findet vielleicht alles ganz nett - und dann? Keine Telefonnummer, kein Button, kein klarer nächster Schritt. Die Webseite versagt an der wichtigsten Stelle: den Besucher zum Handeln zu bewegen.
Jede Seite braucht eine klare Handlungsaufforderung. Was soll der Besucher tun? Anrufen? Termin buchen? Eine Nachricht schreiben? Mach es einfach und offensichtlich.
Fehler 3: Keine klare Positionierung
Wenn auf deiner Startseite steht "Herzlich Willkommen auf meiner Webseite" hast du schon verloren. Dein Besucher muss sofort verstehen: Was bietest du an? Für wen? Und warum du?
"Ich helfe Selbstständigen im Gesundheitsbereich, online sichtbar zu werden" sagt mehr als drei Absätze über deine Ausbildung.
Fehler 4: Überladenes Design
Zu viele Farben, zu viele Schriftarten, zu viele Effekte. Weniger ist fast immer mehr. Ein sauberes, professionelles Design schafft Vertrauen. Ein überladenes Design wirkt unprofessionell, egal wie gut dein Angebot ist.
Fehler 5: Nicht mobil-optimiert
Über 60% deiner Besucher kommen vom Handy. Wenn deine Webseite auf dem Smartphone nicht gut aussieht und funktioniert, verlierst du die Mehrheit deiner potenziellen Kunden, bevor sie auch nur einen Satz gelesen haben.
Was du stattdessen tun solltest
Bevor du anfängst zu bauen, beantworte drei Fragen: Wem helfe ich? Welches Problem löse ich? Und was soll der Besucher tun? Wenn du diese drei Fragen klar beantworten kannst, hast du die Grundlage für eine Webseite die funktioniert.
Und wenn du dabei Hilfe brauchst - genau dafür bin ich da.